Faustball

Herzlich willkommen auf der Seite des Faustballsports !

Hier kannst du dich über unsere Faustballaktivitäten informieren und den sympathischen sowie unbeeinflussten Sport kennenlernen. 
 
   Faustball- AG Angebot in der Jacob-Struve-Schule seit 2010

   AM FAUSTBALL INTERESSIERT?  Hier wird für Dich inseriert!

  Leitung:                                 Trainerin/ AG Leiterin:                  Trainer:                             
  Annegret Ahrens   Renate Sander   Jörg Kilbienski
  Telefon (04126) 8 63   (04126) 3952861   (04121) 50560

Wo wird trainiert?

Im Sommer - Stadion an der Jacob-Struve-Schule (April bis September)
Im Winter    - Sporthalle der Jacob-Struve-Schule (September bis April)

                                               
Wer trainiert wann?

Frauen
Im Sommer: dienstags 18.00 bis 20.30 Uhr
Im Winter:    montags   20.15 bis 22.00 Uhr

Männer
Im Sommer: dienstags 18.00 bis 20.30 Uhr
Im Winter:    dienstags 18.30 bis 20.30 Uhr


Was läuft in Schleswig-Holstein?      http://www.shtv-faustball.de 
          Faustballergebnisse unter      
http://www.faustball-ergebnisse.de/ 


Nachrichten:

 Bericht Turnfest Frankfurt 2009      Deutsche Meisterschaften Männer 60; EN Februar 2011  
       
 Pressebericht EN vom 01.12.2011 zur BZL Süd Männer    
       
   

                                             
Nachrichten aus der Sommersaison 2011:   

 BZL Süd Feld Männer                                                     Makrelenturnier 2011     
       
 BZOL Süd Feld Männer    Trainingscamp mit dem TUS Wakendorf  
       
        

   


Männer

Spielergebnisse Halle 2011/2012



1. Mannschaft Bezirksliga Süd

 

   

 Micheal in Aktion an der Leine.

 

 Jörg schlägt für die 1. Mannschaft auf.

    
 2. Mannschaft Bezirksliga Süd


   
     

 Ingo sprang für Jürgen ein und hob dabei sogar ab!

   
 


Faustball kurz erklärt

Spielfeld


Faustball-Spielfeld

Beim Feldfaustball ist die Spielfeldgröße auf 50 x 20 m festgelegt (25 x 20 m pro Halbfeld). Beim Hallenfaustball sieht die Regel ein kürzeres Feld von 40 x 20 m vor (20 x 20 m pro Halbfeld). Da dies der regulären Größe eines Handballfeldes entspricht, werden für gewöhnlich die dafür vorhandenen Außenlinien genutzt. Die Aufschlaglinie ist jeweils 3 m von der Mittellinie entfernt. Sie darf beim Aufschlag nicht berührt werden. Die Linien gehören zum Feld, d. h. wenn der Ball die Linie berührt, ist dies kein Fehler und es wird weitergespielt.

Die Leine oder das Band ist zwischen zwei Pfosten gespannt. Die Oberkante befindet sich in 2 m Höhe (Männer) bzw. 1,90 m (Frauen). Für die D-Jugend (bis 12 Jahre) beträgt die Leinenhöhe 1,60 m, bei der C-Jugend (bis 14 Jahre) 1,80 m. Zum Spielfeld gehört auch eine Auslaufzone, die im Freien eingezeichnet ist (8 m nach hinten, 6 m an den Seiten), in der Halle jedoch durch die Wand bzw. Tribünen begrenzt wird (Minimum: 1 m nach hinten und 0,5 m an den Seiten).

Die angegebenen Feldabmessungen gelten für den Erwachsenenbereich, für den Jugendbereich gehen sie aus dem Regelwerk hervor.


Ball

Der Faustball ist hohl, luftgefüllt und besteht aus Leder. Er muss gleichmäßig rund und straff aufgepumpt sein. Für das Spiel in der Halle und für verschiedene Witterungen im Freifeld bietet der Handel Bälle mit unterschiedlichen Oberflächen an (z. B. Naturleder, Kunststoffüberzug, gummierte Oberfläche).

Sein Gewicht kann variieren zwischen 320 – 350 gr (Frauen) und 350 – 380 gr (Männer). Sein Umfang muss 65 – 68 cm betragen, sein Luftdruck zwischen 0,55 und 0,75 bar liegen. Er ist damit in etwa so hart wie ein Wettkampffußball (0,6 – 0,7 bar) und etwas härter als ein Volleyball (0,29 – 0,32 bar). Auch sein Umfang ist ähnlich dem eines Fußballs bzw. Volleyballs.

Der Ball kann bei einem satten Angriffsschlag 100 – 120 km/h erreichen. Die Pflege und Präparation der Bälle kann beim Faustball von entscheidender Bedeutung sein. Je nach Spieltaktik versucht ein Team, seine Bälle besonders schnell oder langsam bzw. härter oder weicher im Rahmen der regeltechnischen Grenzen vorzubereiten. Jede Mannschaft hat das Recht, eigene (regelkonforme) Bälle für ein Spiel zu stellen. Das Recht, den Spielball auszuwählen, wird per Losentscheid vor dem Spiel ermittelt und wechselt nach jedem Satz.

Auf internationalen Meisterschaften werden heutzutage immer öfter einheitliche Bälle vom Veranstalter gestellt, um die Chancengleichheit für alle Teams zu gewährleisten.

Im Jugendbereich kommen andere Balldimensionen (vor allem geringere Gewichte) zum Einsatz, siehe dazu die Regelwerke.


Spieler - Aufstellung

 

Aufstellung im Feld (A) und in der Halle (B)

Im Gegensatz zum Volleyball, wo die Spieler rotieren und nach jedem Aufschlagwechsel eine andere Position einnehmen, hat im Faustball jeder Spieler seine feste Position. Sie darf zwar im Spiel beliebig vertauscht werden, doch dies ist eher unüblich, da meist jeder Spieler ein Spezialist auf seiner Position ist. Ein weiterer Unterschied zum Volleyball ist der, dass das Faustball-Spielfeld viel größer ist, eine Faustballmannschaft jedoch einen Spieler weniger hat als eine Volleyballmannschaft, wodurch jeder einzelne Spieler viel mehr Raum abdecken muss, um Bälle zu erlaufen. Allerdings darf der Ball zwischen jeder Berührung eines Spielers einmal auf dem Boden aufspringen.

Abhängig vom Untergrund (Halle oder Rasen, langsamer oder schneller Boden, z. B. bei Nässe) ändert sich die Aufstellung. In der Abbildung sind zwei unterschiedliche Aufstellungen zu erkennen:

Mannschaft A zeigt die typische Aufstellung in der Feldsaison (W-Form). Der Zuspieler deckt das vordere Mittelfeld ab, um kurz gespielte Bälle direkt hinter die Leine erlaufen zu können. Allerdings muss er dabei in Kauf nehmen, dass er bei geradlinigen, harten Angriffsschlägen durch die Mitte nur eine kurze Reaktionszeit zur Abwehr hat.

Mannschaft B zeigt die typische Hallenaufstellung (U-Form). Da der Ball in der Halle eher berechenbar ist und somit kurze Angriffsbälle nicht so effektiv sind, zieht sich der Zuspieler an die hintere Auslinie zur Abwehr zurück. Allerdings hat er dabei das größte Laufpensum zu leisten, da er immer wieder zum Zuspiel nach vorne laufen muss.

Auf internationalem Niveau wird auch im Feld meist in der U-Form gespielt, da sie gegen harte Angriffsbälle bessere Abwehrmöglichkeiten bietet, die Spieler jedoch genügend Grundschnelligkeit besitzen, um kurz in die Mitte geschlagene Bälle noch erlaufen zu können.

Eine seltene und eher im Spitzenbereich vorkommende Aufstellungsvariante ist die V-Form, die vor allem bei nassem Rasen angewendet wird. Hierbei steht der Zuspieler (Mittelmann) hinter der Grundlinie und die beiden Abwehrspieler rücken schräg zu einem V nach vorne. Da scharf geschlagene Angriffsbälle auf nassem Rasen unkontrolliert flach wegrutschen, hat man in der V-Form die Möglichkeit, solche Bälle direkt aus der Luft abzuwehren.

Eingewechselt werden darf beliebig auf jede Spielposition, aber nur bei eigenem Aufschlag, bei einer Auszeit, wobei jede Mannschaft pro Satz eine Auszeit von 30 Sekunden in Anspruch nehmen kann, oder bei jeder Unterbrechung durch den Schiedsrichter.